Neben der Auswahl der für die jeweilige Aufgabe geeigneten Maschine, ist die Gestaltung des verfahrenstechnischen Teils insbesondere der Schnecke, eng mit der Produktqualität und dem Durchsatz verknüpft. Vor diesem Hintergrund zählen im Forschungsgebiet „Extrusion“ zu dem Aufgabenspektrum des KTP die modelltheoretische Beschreibung und Auslegung bzw. die produktionsnahe Optimierung von Ein- und Doppelschneckenextrudern. Um die praktische Umsetzung der Forschungsergebnisse zu gewährleisten, wurden die Simulationsprogramme „REX“ für Einschneckenextruder, „SIGMA“ für Doppelschneckenextruder und „RubberScrew“ für Kautschukextruder entwickelt. Diese Programme ermöglichen dem Anwender eine schnelle und zuverlässige Extruderauslegung.
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Aber nicht nur der Extruder an sich wird am KTP genauer betrachtet. Zusätzlich befassen wir uns auch mit der Optimierung von Zahnradpumpen für Extrusionsanwendungen und für die Sonderanwendung in der Kautschukverarbeitung.

Als weitere Forschungsaktivitäten im Bereich „Extrusion“ können die Beschreibung, Berechung und Simulation von Abkühlvorgängen bei der Extrusion thermoplastischer Materialien genannt werden.

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Da Abkühlprozesse einen entscheidenden Einfluss auf die Qualität der Endprodukte ausüben, ist es für Maschinenhersteller und Anlagenbetreiber wichtig, Abkühlprozesse innerhalb einer Extrusionslinie analysieren zu können. Die im Rahmen eines Projektes entwickelte Simulationssoftware „ScooP“ ermöglicht es, Abkühlvorgänge in Folien und Tafeln praxisnah zu beschreiben.

Im Bereich der Extrusion von Sondermaterialien stellen neben den Biopolymeren die Nanocomposites ein eigenständiges Thema dar. Dabei sind in erster Linie Anwendungen im KFZ-Bereich von Interesse.

Schwerpunkte:

  • Ein- und Doppelschneckenextrusion
  • Zahnradpumpen
  • Extrusion von Kautschuken
  • Folienextrusion