Ziel der Forschungsaktivitäten des KTP im Bereich „Spritzgießtechnik“ ist es, durch verschiedene Ansätze der Prozessbeschreibung von Spritzgießsonderverfahren ein besseres Prozessverständnis zu erreichen oder selbst neue Spritzgießsonderverfahren zu entwickeln. Als Beispiele der Spritzgießsonderverfahren gelten die Gasinjektionstechnik und das Mehrkomponentenverfahren, mit denen sich das KTP intensiv auseinandersetzt.
SpritzgiessmaschineFerromatik.jpg

Am KTP werden drei Ansätze verfolgt, um zu einer Prozessbeschreibung zu gelangen:

  • Die mathematisch-physikalische Abbildung des Systems
  • Die modelltheoretische Übertragung von Betriebspunkten und Anlagenkomponenten
  • Die experimentell phänomenologische oder wissensbasierte Beschreibung des Systems
Durch eine optimierte Prozessführung können somit bessere Formteilqualitäten erzielt werden. Des Weiteren gehört zum Aufgabenspektrum des Bereichs „Spritzgießen“ die Berechnung und Auslegung von Spritzgießplastifiziereinheiten, deren Forschungsergebnisse in dem Softwareprogramm „PSI“ zusammengefasst werden.

Mit PSI kann die Plastifiziereinheit einer Spritzgießmaschine hinsichtlich der Zykluszeit, Materialeigenschaften, Energieverbrauch, etc. optimiert werden.

Stroemungsimulation.jpg Filling_MeltFront.jpg Moldex3D-Logo.png Zur Werkzeugauslegung setzen wir die Programme Moldflow (2,5 D) und Moldex3D (2,5 und 3 D) ein.

Schwerpunkte:

  • Berechnung von Plastifiziereinheiten
  • Rückstromsperren (Schließ- und Verschleißverhalten)
  • Sonderverfahren (z. B. Gasinjektionstechnik, 2K)